Druckansicht der Internetadresse:

Fakultät für Biologie, Chemie und Geowissenschaften

Arbeitsgruppe Lumineszenz am LS Geomorphologie

Seite drucken
labor2

Probenaufbereitung

Nach dem Sieben der Probe, durch das man die gewünschte Korngrößenfraktion erhält – für die Grobkornaufbereitung den Bereich zwischen 90 µm und 200 µm, für die Feinkornmethode 4 µm - 11 µm – wird die Probe mit HCl und H2O2 behandelt, um einerseits die Karbonate und andererseits das organische Material zu beseitigen.


a) Grobkornfraktion:
Um den Quarz von den Feldspäten und den Schwermineralen zu trennen, wird eine Schwerelösung verwendet. Die dadurch gewonnene Quarzfraktion wird mit HF behandelt, um eine äußere Schicht von ca. 20 µm zu entfernen. Auf diese Weise ist es möglich, die Alpha-Strahlung zu vernachlässigen.

b) Feinkornfraktion:
Um die gewünschte Korngröße von 4 µm bis 11 µm zu erhalten, wird auf das Stokes-Gesetz zurückgegriffen. Dies beruht auf dem unterschiedlich schnellen Absinken verschieden großer Körner in einer Flüssigkeit. Als Ergebnis erhält man ein Polymineralgemisch. Um reinen Quarz zu erhalten, muss die Probe mit H2SiF6 behandelt werden. Dieser letzte Schritt kann mit einem Verlust von bis zu 80% der Probenmenge verbunden sein.


Verantwortlich für die Redaktion: Manfred Fischer

Facebook Twitter Youtube-Kanal Instagram Blog